Studie: Nachhaltige öffentliche Beschaffung - Aktuelle Praxis in Schweizer Städten und Entwicklungsmöglichkeiten
Studie im Auftrag der Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und -direktoren.
Studie im Auftrag der Konferenz der städtischen Finanzdirektorinnen und -direktoren.
Im Auftrag des BAFU zeigen Matthias Hauser und Réka Piskóty auf, ob und wie das wesentlich ausführlichere EU-Vergaberecht und die damit einhergehende Rechtsprechung eine Hilfestellung für die Auslegung und Anwendung des schweizerischen Vergaberechts bieten können.
Das revidierte Schweizer Beschaffungsrecht und die EU-Vergaberichtlinien 2014/24/EU bzw. 2014/25/EU weisen in Bezug auf die nachhaltige öffentliche Beschaffung viele Gemeinsamkeiten auf.
Das Rechtsgutachen wurde im April 2021 veröffentlicht.
Im Auftrag des BAFU zeigen Matthias Hauser und Réka Piskóty auf, ob und wie das wesentlich ausführlichere EU-Vergaberecht und die damit einhergehende Rechtsprechung eine Hilfestellung für die Auslegung und Anwendung des schweizerischen Vergaberechts bieten können.
Das revidierte Schweizer Beschaffungsrecht und die EU-Vergaberichtlinien 2014/24/EU bzw. 2014/25/EU weisen in Bezug auf die nachhaltige öffentliche Beschaffung viele Gemeinsamkeiten auf.
Dieser Link führt zur Zusammenfassung des Rechtsgutachtens.
Das vollständige Rechtsgutachten im April 2021 publiziert ist hier ebenfalls erhältlich.
Der westschweizer Leitfaden für die Vergabe öffentlicher Aufträge enthält eine Reihe von allgemeinen Empfehlungen, die sowohl der Gesetzgebung der verschiedenen Westschweizer Kantone als auch der Rechtsprechung und der Praxis Rechnung tragen.
Im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitskriterien in öffentlichen Ausschreibungen sind die Anhänge R20 und T5 besonders relevant:
Auftraggeberinnen des Bundes können verlangen, dass Anbieterinnen und Subunternehmerinnen die Einhaltung der Teilnahmebedingungen am öffentlichen Vergabeverfahren mittels einer Selbstdeklaration nachweisen. Die Beschaffungskonferenz des Bundes (BKB) empfiehlt den Auftraggeberinnen, diesen Nachweis mittels dem Formular zur Selbstdeklaration zu verlangen. Dieses Formular deckt die Arbeitsschutzbestimmungen, die Arbeitsbedingungen, die Melde- und Bewilligungspflichten gemäss BGSA, die Lohngleichheit von Frau und Mann, das Umweltrecht und die Regeln zur Vermeidung von Korruption ab.
Ziel der Internetplattform ist es, die Organisation von Veranstaltungen im Kanton Waadt zu erleichtern, indem sie die Organisatoren in den verschiedenen Phasen der Veranstaltung (Planung, Durchführung und Abbau) mit Ratschlägen, praktischen Hilfsmitteln und Vorschlägen von lokalen Dienstleistern begleitet.
Städte erwärmen sich stärker als ländliche Gegenden. Dieser Materialkatalog zeigt auf, mit welchen Baumaterialien sich die Umwelt weniger erwärmt. Das Nachschlagewerk richtet sich an Planerinnen und Planer sowie Bauträgerschaften, die Gebäude im urbanen Raum erstellen oder sanieren.
Diese Liste bezweckt eine Übersicht über emissionslose oder emissionsarme Baumaschinen, welche entweder bereits auf dem Markt erhältlich oder nahe an der Marktreife sind.
Mit dem vorliegenden Excel-Tool von Vorbild Energie und Klima (VBE) können Sie die Lebenszykluskosten von IKT-Geräten ermitteln. Damit lassen sich gleichzeitig CO2-Einsparungen und Umweltbelastungspunkte aufzeigen.
Mit dem vorliegenden Excel-Tool von Vorbild Energie und Klima (VBE) können Sie die Lebenszykluskosten von Heizungsanlagen ermitteln. Damit lassen sich gleichzeitig CO2-Einsparungen und Umweltbelastungspunkte aufzeigen.
Mit dem vorliegenden Excel-Tool von Vorbild Energie und Klima (VBE) können Sie die Lebenszykluskosten von Fahrzeugen ermitteln. Damit lassen sich gleichzeitig CO2-Einsparungen und Umweltbelastungspunkte aufzeigen.
Dieser Leitfaden steht allen interessierten Stellen zur Verfügung. Er unterstützt Sie dabei, die Mobiliar-Beschaffung auf Kreislaufwirtschafts-Aspekte auszurichten und damit ökologische und finanzielle Vorteile zu erzielen. Der Leitfaden wurde im September 2021 veröffentlicht.
Mit Unterstützung von Prozirkula setzte das Amt für Umwelt und Energie (AUE) Basel-Stadt ein Pilotprojekt für den Wiedereinsatz von Möbeln um. Anlässlich des Umzugs in einen Neubau im Sommer 2021 stellte sich für das AUE die Frage, wie angesichts des Wechsels von Einzelbüros zu non-territorialen Arbeitsplätzen mit den Bestandmöbeln umgegangen werden soll. Da der Neubau ein Leuchtturmprojekt für den Umwelt- und Klimaschutz darstellt, lag es nahe, auch in der Möbelbeschaffung eine ökologische Vorbildrolle einzunehmen.
Zusammen mit Prozirkula und Lista Office, dem Möbelanbieter, mit dem ein Rahmenvertrag auf kantonaler Ebene besteht, legte das AUE fest, dass die Bestandmöbel im Neubau bestmöglich wiedereingesetzt werden sollen. In der Folge entwickelte Prozirkula eine Wiedereinsatzstrategie für das AUE mit. Dank dieser wurde für jedes der rund 700 Möbelstücke entschieden, ob es direkt wiederverwendet wird oder ob es einer Reparatur respektive eines Umbaus bedarf. Auch Secondhand-Möbel aus eigenen Lagern oder denjenigen anderer kantonaler Stellen sowie von Online-Secondhand-Plattformen wurden beschafft. Für die Neubeschaffung wurden Kreislaufwirtschaftskriterien festgelegt: neue Möbel müssen langlebig sein und aufbereitbare Komponenten beinhalten, sie sollten Cradle to Cradle Certified™-zertifiziert sein. Für Bestandmöbel, die nicht weiter eingesetzt werden können, wurde eine anderweitige Weiterverwendung gesucht: der Verkauf an Mitarbeitende, die Weitergabe an andere kantonale Stellen oder als letzte Option die fachgerechte Entsorgung.
Durch den Wiedereinsatz von Möbeln entfielen rund 20-25% der Neubeschaffung. Dadurch konnte das AUE finanzielle Ressourcen einsparen.