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IGöB-Reinigungsmittelliste

In der IGöB-Reinigungsmittelliste finden Sie ein breites Angebot an umweltgerechten Produkten für Profis. Dies ist keine umfassende Liste aller mit einem Ecolabel versehenen Reinigungsmittel auf dem Markt. Die IGÖB-Empfehlungsliste für Reinigungsmittel enthält nur Produkte, welche freiwillig nach den dafür vorgegebenen Kriterien angemeldet und geprüft wurden.

Die Informationen zur Anwendung, sowie die Bemerkungen beruhen auf den Angaben der Hersteller / Vertreiber und sind nicht im Detail überprüft.

CSR Risiko-Check für Unternehmen und KMU

CSR hilft Unternehmen, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten und die Risiken in ihrer Wertschöpfungskette mit negativen Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit früh zu erkennen. Das SECO unterstützt Instrumente, die Unternehmen – insbesondere KMU – bei der praktischen Umsetzung von verantwortungsvollem Handeln helfen.

Der CSR-Risiko-Check ist ein anonymes, webbasiertes und kostenloses Instrument, das mögliche soziale, ökologische und Governance-Risiken für Länder und Produkte und Empfehlungen basierend auf internationalen CSR-Standards zum Umgang mit den Risiken auflistet. Er richtet sich an Unternehmen, die aus dem Ausland importieren oder Produktionsstätten im Ausland haben.

Das Tool wird vom niederländischen Außenministerium finanziert. Die deutschsprachige Version wird in Zusammenarbeit mit UPJ und dem Helpdesk Wirtschaft & Menschenrechte in der Agentur für Wirtschaft & Entwicklung umgesetzt und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie dem Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) finanziert.

Ökobilanzrechner für Baumaterialien, Mobiliar und Energiesysteme

Pawis erstellt Ökobilanzrechner im Auftrag der KBOB, des Amts für Hochbauten der Stadt Zürich und des BAFU auf Basis der „Liste der Ökobilanzdaten im Baubereich“.
Die Rechner erlauben es, die Ökobilanzen der Liste der Ökobilanzdaten im Baubereich anzupassen auf eigene Produktvorgaben.

Das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich (AHB) ist für die Beschaffung der Erstattung mit Mobiliar zuständig. Da viele Hersteller über die Umweltwirkungen ihrer Produkte keine Informationen besitzen, hat die Fachstelle Nachhaltiges Bauen des AHB einen Mobiliarrechner erstellen lassen. Er ermöglicht die einfache Ökobilanzierung verschiedener Möbel anhand ihrer Zusammensetzung und der anfallenden Transporte. Der Rechner dient Herstellern, die Umweltauswirkungen ihrer Produkte zu berechnen, zu optimieren sowie ihre Kunden über die Umweltauswirkungen zu informieren. Sie können mit dem Mobiliarrechner die Umweltbelastung von bis zu 4 verschiedenen Produkten berechnen.

Die vorhandenen Rechner sind: 

  • Betonsorten Planer:innen
  • Fenster
  • Türen
  • Mobiliarrechner
  • Fernwärme
  • Wärmepumpen
  • Strommix
  • Holzwerkstoffe und Energieholz 

Beiträge Tagung nachhaltige öffentliche Beschaffung 2024

Am 12. März 2024 fand die vierte Tagung nachhaltige öffentliche Beschaffung statt. Der Fokus der Tagung lag auf der Umsetzung der Klimaschutzgesetz und ihre Bedeutung für das öffentliche Beschaffung. 

Mit der Annahme des Bundesgesetzes über die Ziele im Klimaschutz, die Innovation und die Stärkung der Energiesicherheit (KIG) hat die Schweiz Ja gesagt zur schrittweisen Verminderung der Treibhausgas-Emissionen und zu konkreten Massnahmen, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Damit hat die Klima- und CO2-Neutralität auch in der öffentlichen Beschaffung an Bedeutung gewonnen. Das Potenzial klimafreundlicher Beschaffungen ist gross. Was es dabei zu beachten gilt und wie klimaneutrale, kreislauffähige Beschaffungen gelingen, wurde an der Tagung mit Inputreferaten und praxisnahen Workshops aufgezeigt. 

Die Beiträge und Unterlagen sind unter folgendem Link verfügbar:

Ressourcen- und Umweltstandards für den Betrieb der IKT-Infrastruktur (P026)

Diese IKT-Vorgabe regelt integral den ökologischen Betrieb von Standardgeräten der Bundesinformatik. Durch deren Umsetzung kann der Ressourcenverbrauch von Informatiksystemen – vor allem der Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten und Umweltbelastungen – vermindert werden.

Die IKT-Vorgabe P026 ist mit der IKT-Richtlinie P025 verknüpft, die ökologische und soziale Kriterien festlegt, die bei der Ausschreibung von IT-Geräten berücksichtigt werden müssen.

Faktenblatt Lebenszykluskosten: Begriffsklärung und Einsatzmöglichkeiten bei öffentlichen Beschaffungen von Gütern und Dienstleistungen

Das Faktenblatt erklärt, welche Kostenbestandteile zu den Lebenszykluskosten zählen, welche Möglichkeiten für deren Berücksichtigung bei öffentlichen Beschaffungen existieren und in welchen Fällen die Berücksichtigung welcher Kostenbestandteile besonders sinnvoll ist. Die Beschaffungsverantwortliche können damit einschätzen, ob für ein konkretes Geschäft die Lebenszykluskosten betrachtet werden sollten und in welchem Umfang.

Nachhaltigkeitsbericht BBL

Das BBL informiert seine Stakeholder jährlich mit dem Nachhaltigkeitsbericht über sein Engagement, seine Leistungen und seine Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link. 

Beiträge Tagung nachhaltige öffentliche Beschaffung 2023

Am 2. Mai 2023 fand die dritte Tagung nachhaltige öffentliche Beschaffung. Der Fokus der Tagung lag auf dem Austausch zwischen Vergabestellen und Anbietenden.  Das revidierte Beschaffungsrecht legt für Gemeinden, Städte, Kantone und den Bund die Grundlage für eine Vergabekultur mit mehr Qualitätswettbewerb in Beschaffungsverfahren.  Wie bereit ist der Markt für eine neue, nachhaltige Vergabekultur? Wie gelingt es öffentlichen Vergabestellen, das vorteilhafteste Angebot zu beschaffen? 

Die Beiträge und Unterlagen sind unter folgendem Link verfügbar:

Empfehlung «erneuerbar heizen»

Diese Empfehlung beschreibt das optimale Vorgehen beim Ersatz einer Wärmeerzeugung mit fossilen Energieträgern bzw. einer Elektrodirektheizung durch ein Heizsystem mit erneuerbaren Energien. Im Zentrum stehen die Impulsberatung «erneuerbar heizen» https://erneuerbarheizen.ch/impulsberatung und die Informationen des Programms «erneuerbar heizen» von EnergieSchweiz rund um den Heizungsersatz.

Leitfaden zu sozialen Nachhaltigkeitsstandards im Textilbereich für das öffentliche Beschaffungswesen

Das Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen verpflichtet die Auftraggeberin öffentliche Aufträge nur an Anbieterinnen zu vergeben, die mindestens die Kernübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) einhalten.

Um dieser Verpflichtung nachzukommen, kann die Auftraggeberin entspreche Nachweise verlangen. Labels, Standards und Zertifizierungen stellen wirksame Beweismittel dar. Sie verfügen jedoch nicht alle über die gleiche Glaubwürdigkeit und decken nicht alle Aspekte ab.

Der Leitfaden zu sozialen Nachhaltigkeitsstandards im Textilbereich für das öffentliche Beschaffungswesen und das dazugehörige Tool des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) und des International Trade Centre (ITC) liefern alle notwendigen Informationen, um die soziale Nachhaltigkeit bei der öffentlichen Beschaffung von Textilien zu stärken. Sie bieten eine detaillierte Bewertung von 23 Standards, die die textile Lieferkette abdecken, auf den 10 Kernübereinkommen der IAO basieren und einen unabhängigen Überprüfungsmechanismus erfordern.

Der Leitfaden enthält ausserdem eine Anleitung, wie diese Standards in den Ausschreibungsprozess integriert werden können, sowie Informationen zu 25 weiteren Sozialstandards, die im Textilbereich tätig sind (siehe Anhang 1). Wenn die Standards auf dem Markt nicht ausreichend verbreitet sind, ein Fragebogen steht zur Verfügung (siehe Anhang 3).